Donnerstag, 16. Mai 2013

Information zum laufenden Gewinnspiel




Bis zum heutigen Donnerstag, den 16. Mai 2013 um 23:59 Uhr könnt ihr noch teilnehmen und kommentieren - und mit etwas Glück eines der 7 Buchpakete gewinnen.
Hier geht es zum Gewinnspiel: KLICK
Die GewinnerInnen werden dann für alle Pakete im Losverfahren ausgelost.
Da diese Auslosung aufgrund der hohen Teilnehmerzahl einiges an Zeit beanspruchen wird, werden wir die glücklichen Gewinner am Sonntag, den 19. Mai hier auf dem Blog und bei Facebook bekannt geben.


Wir drücken Euch allen ganz fest die Daumen!

Mittwoch, 15. Mai 2013

Backbuch-Rezension {Alexandra} - Backschätze. Rezepte für die Seele


Backschätze.
Rezepte für die Seele
Von Anne-Katrin Weber und Sabine Schlimm

Verlag: GU Verlag
Genre: GU Themenkochbuch Backen
Erscheinungsdatum: September 2012
Ausstattung: Hardcover, 224 Seiten mit 140 Farbfotos
ISBN13: 9783833826306
Preis Printausgabe: € 19,99 [D]

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Leckeres aus Omas Schatzkiste

Ein kleiner Einblick - aus dem Klappentext

Unsere schönsten Kindheitserinnerungen sind ganz eindeutig - süß: Denn nichts hat uns schneller vom spannendsten Spiel weggelockt als der unwiderstehliche Duft, den Rosinenschnecken, Zitronenkuchen oder Nusskranz verströmten, wenn sie aus dem Ofen kamen. Frisch gebackene Leckereien wie diese ziehen uns auch heute noch magisch an, weil sie uns ein heimeliges Gefühl der Geborgenheit geben, das wir mitunter einfach brauchen. Grund genug, sie in Backschätze alle zu versammeln, die Lieblingsrezepte von früher und heute: Über 80 süße und herzhafte Leckereien aus dem Backofen, die unsere Augen leuchten lassen wie damals.

Meine Gedanken zu dem Buch:

Im diesem GU-Backbuch "Backschätze" findet man über 80 süße und herzhafte Backrezepte: von süßen Teilchen bis zu schnellen Kuchen mit und ohne Obst, von festlichen Torten bis zu Weihnachts- und Ostergebäck, von knusprigen Brötchen bis zu herzhaft-pikanten Kuchen und Quiches.
Mir persönlich gefällt "Backschätze" so unglaublich gut, weil einfach so viel Traditionelles, Bekanntes in einem Buch zusammengefasst wurde - also wahre Backschätze eben.
Bei Durchblättern wurde ich oft an sonntägliches Kaffeetrinken bei Oma oder Zuhause bei Mama erinnert, wenn leckere Dinge wie Windbeutel oder Amerikaner auf den Tisch kamen - oder ganz besonders: der heiß geliebte Blechkuchen mit Zwetschgen oder Rhabarber und dick Streuseln darauf. Da läuft mir schon beim Schreiben wieder das Wasser im Mund zusammen!
„Oh, den gab's doch früher immer! Habe ich ewig nicht gegessen." - dieser Ausspruch wird bestimmt vielen über die Lippen kommen, die sich mit dem Buch beschäftigen.
Alles was lecker und gut ist und schon über viele Jahre Bestand in den Backküchen hat, ist in diesem Buch vertreten.
"Kindheitserinnerungen, das sind die Bilder im Fotoalbum, das "weißt du noch...?", die Anekdoten, die auch nach Jahrzehnten auf Familienfeiern verlässlich für Lacher sorgen.
Aber manchmal sind es auch Gerüche, die uns ganz unverhofft wieder in die Vergangenheit entführen."
(Aus dem Vorwort)
Optisch macht dieses Hardcover-Buch schon einiges her. Schicht mit dezenten Hintergründen und äußerst ansprechenden Fotografien und locker gestalteten Rezeptseiten. Jedes Rezept beansprucht eine Doppelseite für sich, was mir besonders gut gefällt. Nichts ist unpraktischer in der Küche als kleingeschriebene Rezepte, die sich in die Seiten quetschen.
Die einzelnen Backrezepte sind nach Teigart sortiert. Die Autorinnen haben sich die Zeit genommen, zu jeder Teigart das Grundrezept bebildert zu erklären und erzählen auch ein wenig über dessen Verarbeitung. In kleinen Notizen erwarteten mich nette und humorvolle Anekdoten und immer wieder finde ich nützliche Tipps und Tricks, die Großmutter schon wusste. Aber auch Variationsmöglichkeiten und Serviervorschläge sind hier und da eingestreut. Typische klassische Rezepte aber auch regionale Spezialitäten machen dieses Buch zu einem unverzichtbaren Grundbackbuch, dass in keiner Küche fehlen sollte.
Ich habe mir so viele leckere Rezepte schon markiert und bin fleißig am Backen und Ausprobieren. Danke dieses Buches habe ich mich nun auch seit Jahren einmal wieder an den Bandteig gewagt und tatsächlich Windbeutel gebacken. Die gute und so leicht klingende Beschreibung lockte mich und es funktionierte in der Tat prächtig.
Bei drei getesteten Rezepten hatte ich mal wieder den Foto mit in der Küche und hier könnt ihr meine Ergebnisse sehen.

Seite 38
Windbeutel
Ich habe eine kleinere Menge gebacken (kleiner Haushalt), Mini-Windbeutel daraus gemacht und hier als Variation frische Erdbeeren in die Sahnefüllung gegeben. So eine Gaumenfreude! Ich bin froh, den Argwohn gegenüber dem Brandteig abgelegt zu haben. Diese Windbeutel sind kinderleicht und auch relativ schnell zu machen.


Seite 82
Rhabarberkuchen
Da gerade die Zeit für frischen Rhabarber ist, konnte ich nicht widerstehen und musste diese Variante des Kuchens ausprobieren. Fruchtig, frisch und extrem lecker!!!

Seite 192
Kümmelstangen
Besser bekannt als "Seelen" - ich liebe diese Seelen und dieses Rezept reizte mich besonders. Lecker gebackene Seelen sind ein Traum, doch leider sind sie oft sehr dunkel und hart, wenn man die bei manchem Bäcker kauft (ich nenne sie dann Gaumentöter). Nicht so diese Seelen! Einfach herrlich und sehr geschmackvoll. Schon allein der Geruch, wenn man die Backofentüre öffnet, macht Heißhunger!

Kurz & gut - mein persönliches Fazit

Für mich ist "Backschätze" ein Grundbackbuch der besonderen Art. Ich habe mich auf eine Reise in die Vergangenheit begeben und tolle Leckereien entdeckt, die schon bei Oma auf den Tisch kamen. Traditionelle Backkunst wird hier neu entdeckt und sehr verständlich und leicht erklärt.
Ich habe mich umgehend in dieses Buch verliebt, denn hier ist alles drin, was ich zum traditionellen Backen wissen muss.
Absolut empfehlenswert!

© Rezension: Alexandra Zylenas


Über die Autorinen:

Anne-Katrin Weber veröffentlichte bereits zahlreiche Koch- und Backbücher – darunter auch den GU-Bestseller Kleine Kuchen. Die gelernte Köchin und studierte Ernährungswissenschaftlerin arbeitet auch als Foodstylistin für renommierte Zeitschriften, PR und Werbung.

Sabine Schlimm lebt als Texterin, Lektorin und Übersetzerin in Hamburg. Ihre Leidenschaft für alles, was gut schmeckt, teilt sie gerne: kochend mit Freunden und Familie, schreibend mit allen anderen Menschen.

Quelle Vita Autorin + Coverbild:
© Website GU Verlag mit freundlicher Genehmigung des Verlages.
Buch Zitate: Die Seitenangaben befinden sich unter dem jeweiligen Zitat.
© by Anne-Katrin Weber und Sabine Schlimm

Montag, 13. Mai 2013

Rezension {Alexandra} - Sternenseelen 1. Wenn die Nacht beginnt


Sternenseelen 1
Wenn die Nacht beginnt
Autorin: Kerstin Pflieger

Verlag: Goldmann Verlag
Genre: Jugendbuch Fantasy
Empfohlenes Alter: ca. ab 13/14 Jahren (keine Verlagsangabe)
Erscheinungsdatum: 15. April 2013
Ausstattung: Taschenbuch, Klappenbroschur, 416 Seiten
ISBN13: 978-3-442-47707-4
Preis Printausgabe: € 12,99 [D]
Preis eBook: € 9,99 [D]

eBook: KLICK
Leseprobe: KLICK
Wenn die Nacht beginnt, erwacht sein wahres Ich, und sie erkennt in ihm ihre große Liebe ...


Ein kleiner Einblick:
Lilly ist ziemlich verstimmt: Wie schon so oft ziehen sie und ihre Mutter mal wieder um, und Lilly ärgert das, weil es ihr in Stuttgart endlich einmal gefallen hat. In ein kleines Dorf nahe Heidelberg soll es gehen, denn dort möchte ihre Mutter mit ihrem neuen Freund zusammenziehen. Umzüge gehören seit dem Tod ihres Vaters quasi zum Familienalltag, aber diesmal sei es ernst, meinte ihre Mutter.
Einen Lichtblick gibt es jedoch, denn sie bekommt nun einen älteren Stiefbruder! Samuel sieht nicht nur gut aus, sondern er macht ihr auch den Neubeginn etwas leichter und ist nett zu ihr. Auf ihrer neuen Schule findet Lilly überraschend schnell Anschluss und vor allem ihr Mitschüler Raphael hat es ihr angetan. Doch irgend etwas ist komisch an ihm, denkt sie sich. Er ist sehr abweisend und die Augen sind so kalt.
Um ihre neu geschlossenen Freundschaften zu vertiefen, geht Lilly abends auf eine Party und ist fasziniert davon, wie liebevoll und freundlich Raphael an diesem Abend plötzlich zu ihr sein kann. Ganz anders als noch Morgens in der Schule. Als sie sich zusammen mit ihrem Stiefbruder Samuel auf dem Heimweg macht, passiert etwas Furchtbares: Samuel wird von einem heranrasenden Auto erfasst!
Dieser Moment ändert Lillys Leben von Grund auf. Es passieren Dinge, die sie nie für möglich gehalten hätte und sie zweifelt fast an ihrem Verstand, als sie auf ein unglaubliches Geheimnis stößt, das auch Raphael betrifft...
"Ich habe nie darüber nachgedacht, ob ich eine Seele besitze. Ich atme, ich sehe, ich denke - das hat mir immer genügt.
Nun, da ich die Antwort kenne, stehe ich vor der Wahl, meine Seele zu opfern oder meine Liebe zu verlieren.
Kann man ohne Seele lieben?"
Aus dem Prolog, Seite 7

Meine Gedanken zu dem Buch:

Die Heilbronner Autorin Kerstin Pflieger, die erst im vergangenen Jahr für ihren Jugendroman "Die Alchemie der Unsterblichkeit" in der Kategorie "Bestes deutschsprachiges Romandebüt" mit dem Deutschen Phantastik Preis ausgezeichnet wurde, präsentiert nun mit diesem Band "Sternenseelen 1. Wenn die Nacht beginnt" den ersten Band einer neuen, vielversprechenden Jugendbuch-Fantasy-Reihe.
Für den Schauplatz ihrer Geschichte reist die Autorin nicht in die weite Welt, sondern begibt sich heimatnah in den Odenwald, nahe dem schönen Heidelberg. Da ich selbst in der Nähe lebe, gefällt dies mir persönlich sehr gut. Es muss nicht immer alles im großen, fernen Amerika spielen. Manchmal verleiht es meiner Meinung nach dem Geschehen mehr Authentizität, wenn man ein genaueres Bild vom Schauplatz des Geschehens hat.
Für den Einstieg in die Geschichte, die aus Lillys Sicht in der dritten Person erzählt wird, lässt sich Kerstin Pflieger Zeit, sie lässt es ruhig angehen und gibt etwas ausschweifend Einblick in die Lebensumstände der Protagonistin. Ich selbst empfinde dies keineswegs zu ermüdend, im Gegenteil, ich mag diese ausführlichere Vorbereitung, zumal ich weiß, dass dies eine Reihe ist und noch viel folgen wird, dass vielleicht auf diesen Informationen aufbaut. Für die jugendliche Zielgruppe allerdings kann es jedoch schon etwa anstrengend sein und es besteht die Gefahr, dass der oder die Leserin das Buch zur Seite legt. Aber es sei gesagt - Durchhalten lohnt!
Die Story baut sich langsam auf, gewinnt aber seit Samuels Unfall stark an Fahrt und besonders das letzte Drittel ist sehr Temporeich und die Geschehnisse ziehen einen wahrlich in den Bann. Die Fantasy-Aspekte gefallen mir gut. Auch wenn der Grundstock der Geschichte eher schon bekanntem Schemata folgt, so sind doch die Figuren - die Sternenseelen und Sternendämonen - toll ausgedacht und ausgearbeitet.
Der romantische Part der Geschichte trägt meines Erachtens etwas zu sehr auf, es entwickelt sich einfach zu schnell, etwas zu kitschig und aus Lillys Sicht auch eher etwas unglaubwürdig. Sie zieht mir da doch ein bisschen zu sehr die rosarote Brille auf.
Aber andererseits übt sie sich ja auch recht gut im Verdrängen.
"Sie wusste, dass sie früher oder später die Seifenblase ihrer vorgegaukelten heilen Welt platzen lassen musste, dass sie nicht für immer so tun konnte, als würden diese schrecklichen Dinge nicht geschehen."
Seite 206
Der Schreibstil ist der Autorin sehr gut gelungen. Hier hat sie sich der Zielgruppe sehr gut angepasst und alles etwas jugendsprachlicher gehalten, ohne jedoch flapsig zu erscheinen. Die Kapitel sind schön kurz gehalten, was das Buch schön übersichtlich macht und problemlos Lesepausen zulässt.
Zur Story selbst möchte ich nichts mehr sagen, denn dies würde die Spannung rauben. Jedes weitere Wort über den Inhalt wäre zu viel verraten.

Kurz & gut - mein persönliches Fazit

Nachdem ich dieses Buch gelesen und zugeschlagen habe, habe ich erst einmal eine ganze Weile über das Gelesene nachgedacht, bis ich nun diese Rezension schrieb. Vieles ist mir nochmal durch den Kopf gegangen, über diverse Unstimmigkeiten habe ich nochmals nachgedacht und vor allem habe ich versucht, mich in die jugendliche Zielgruppe hineinzuversetzen.
Mit persönlich hat Sternenseelen 1 trotz der oben genannten Punkte im Gesamtpaket sehr gut gefallen. Bücher dieser Art gehören für mich zur Entspannungslektüre und hierbei muss für mich schlichtweg das Gesamtpaket stimmen. Und es passte einfach! Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und vor allem das letzte Drittel der Story hat mich gepackt - definitiv werde ich auch den nächsten Band lesen, der im November erscheinen soll.
Da mich persönlich auch der langsame Einstieg überhaupt nicht störte, kann ich mit gutem Gewissen 4 Kaffeebohnen vergeben.
© Rezension: Alexandra Zylenas


Über die Autorin:

Kerstin Pflieger lernte schon früh durch Reisen an die Küsten Europas, Afrikas und Asiens unterschiedliche Kulturen und Denkweisen kennen und entdeckte so auch ihre Liebe zum Schreiben. Nach dem Abitur studierte sie Biologie in Heidelberg und arbeitet unter anderem für ein Institut zur biologischen Stechmückenbekämpfung. Für ihren Roman »Die Alchemie der Unsterblichkeit« wurde sie in der Kategorie »Bestes deutschsprachiges Debut« mit dem Deutschen Phantastik Preis ausgezeichnet. Kerstin Pflieger lebt mit ihren Hunden im Landkreis Heilbronn.
www.kerstin-pflieger.net

Quelle Vita Autorin + Coverbild:
© Website Goldmann Verlag, mit freundlicher Genehmigung des Verlages.
Buch Zitate: Die Seitenangaben befinden sich unter dem jeweiligen Zitat.
© by Kerstin Pflieger